Eisenmangel ist weiltweit die häufigste Mangelerkrankung des Menschen. Eisenmangelpatienten, die das fehlende Eisen nicht erhalten, werden immer wieder unnötig abgeklärt, falsch behandelt und oft falsch psychiatrisiert. 
 

Eisenmangel liegt vor, wenn der Eisenspeicherwert (Ferritinwert) erniedrigt ist und der Körper die 180 vom Ferritin abhängigen Funktionen nicht bedienen kann. Dabei kann der Hämoglobinwert noch im Normbereich oder bereits erniedrigt sein

Betroffene sind zumeist Frauen im Menstruationsalter, Kinder, Senioren und Leistungssportler. 


Die typischen Symptome des Eisenmangels

  • Erschöpfungszustände
  • Lustlosigkeit
  • Konzentrationsstörungen 
  • depressive Verstimmungen / Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Nackenverspannungen
  • Kopfschmerzen 
  • Schwindel
  • Haarausfall
  • Nagelbrüchigkeit 
  • ADS 
  • Restless Legs Syndrom


Die Therapie des Eisenmangels stützt sich auf die über langjährige Beobachtung und praktische Erfahrung des schweizer Arztes Dr. Beat Schaub.
 

Die Diagnostik gründet auf den geschilderten Symptomen und der Labordiagnostik. Dabei spielen die Blutwerte Ferritin, Hämoglobin, löslicher Transferrinrezeptor, Transferrin und der CRP die entscheidende Rolle. Sie sind massgebend für die individuelle Dosisberechnung der intravenösen Eisentherapie.
 
Die Therapie findet in Form von Eiseninfusionen statt und richtet sich nach den Richtlinien und Empfehlungen der SIHO (Swiss Iron Heath Organisation).
Sie gliedert sich in drei Phasen:

  • intravenöse Aufsättigungstherapie mit der individuell berechneten notwendigen Eisenmenge und Reduktion der meisten eisenmangelbedingten Symtome 
  • Beobachtungsphase mit entsprechenden Therapiekontrollen
  • intravenöse Erhaltungstherapie nach Erscheinen der ersten Rückfallsymptome für eine nachhaltige Gesundheit.